Archive for Dezember, 2010
Nachdem wir der vorausgesagten Eiszeit aus dem SPIEGEL von 1974 entronnen sind, werden wir laut der aktuellen “Prognosen” (z.B. SPIEGEL-Spezialthema Klimawandel) wohl eher den Hitzetod sterben. Um das zu verhindern sollten wir uns schon langsam ein paar Rücklagen bilden, denn die Klimasteuer ist fast schon beschlossene Sache.
Sicher ist, es wird entweder kälter oder wärmer werden. Und sicher ist auch, dass – egal was passiert – jeder mal wieder eine Abgabe entrichten muss…
Zum Artikel: EU plant Klimasteuer – Alle sollen zahlen – Politik – sueddeutsche.de.
Wie man Daten so oder so deuten kann oder wie man mit Prognosen auch nicht immer richtig liegt zeigt die Geschichtsstunde bei Oekowatch.org mit einer Rückblende auf einen Spiegel-Artikel von 1974. Irgendwie lesen sich heutige Prognosen ähnlich – nur in einer anderen Richtung….
Oekowatch.org – Spiegel 1974: Neue Eiszeit droht
Vor 36 Jahren befürchtete Der Spiegel noch eine neue Eiszeit. Hier einige Auszüge aus dem am 12. August 1974 erschienenen Artikel “Katastrophe auf Raten”:
“Kommt eine neue Eiszeit? Nicht gleich, aber der verregnete Sommer in Nordeuropa, so befürchten die Klimaforscher, war nur ein Teil eines weltweiten Wetterumschwungs — ein Vorgeschmack auf kühlere und nassere Zeiten.”
“Spätestens seit 1960 wächst bei den Meteorologen und Klimaforschern die Überzeugung, daß etwas faul ist im umfassenden System des Weltwetters: Das irdische Klima, glauben sie, sei im Begriff umzuschlagen — Symptome dafür entdeckten die Experten nicht nur in Europa, sondern inzwischen in fast allen Weltregionen. Am Anfang standen Meßdaten über eine fortschreitende Abkühlung des Nordatlantiks. Dort sank während der letzten 20 Jahre die Meerestemperatur von zwölf Grad Celsius im Jahresdurchschnitt auf 11,5 Grad. Seither wanderten die Eisberge weiter südwärts und wurden, etwa im Winter 1972/73, schon auf der Höhe von Lissabon gesichtet, mehr als 400 Kilometer weiter südlich als in den Wintern zuvor. (…)
Weiterlesen: oekowatch.org – Spiegel 1974: Neue Eiszeit droht.
Auch wenn es anders scheinen mag: Im Internet sind wir weder frei, noch geschützt. Das muss sich dringend ändern. Doch es gibt einige Hindernisse. Ein Kommentar
Die eigenmächtigen Handlungen gegenüber WikiLeaks durch Unternehmen wie Amazon, Paypal, Visa und Mastercard wirft Fragen über die Freiheit im Netz neu auf. Wer entscheidet über die Inhalte im Netz? Sind es Gesetze oder gar die Interessen einzelner Unternehmen? Der Bericht auf SPIEGEL ONLINE befasst sich mit dieser wichtigen Frage:
“Schützt die US-Verfassung WikiLeaks? Nur Gerichte könnten entscheiden, wie weit die Plattform gehen darf - doch Amazon & Co. sperren die Aktivisten einfach aus, statt es auf eine Klärung ankommen zu lassen. Die Feigheit der Konzerne bedroht die Freiheit im Netz.
Die Enttäuschung ist groß – die Wut noch größer.
Warum entscheiden Internetunternehmen wie Amazon und PayPal, dass sie WikiLeaks nicht als Kunden wollen? Verärgerte Bürger rufen in Online-Foren, auf Facebook und Twitter zum Boykott auf. Oft fällt der harte Vorwurf der Zensur.”
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